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"Es gibt drei Gruppen von Menschen : Solche, die sehen, solche, die sehen, wenn man es ihnen zeigt und solche, die nicht sehen!" Leonardo Da Vinci (1452-1519)


Sich etwas (zu)trauen

Wenn wir an wirklich wichtige Themen stossen, werden wir meist vom Leben darauf hingewiesen. Unangenehme Begegnungen, überraschende Kündigungen oder Beziehungsabbrüche, Unfälle, Krankheiten .... die Liste der möglichen Hinweise ist lang.

Oft fangen wir dann an zu kneifen. Versuchen zu umschiffen/verdrängen/vermeiden, zu intellektualisieren, zu rationalieren, versuchen es auf andere zu schieben, schneiden uns von unserem größten Wahrnehmungsorgan - unseren Gefühlen - ab ... und und und.

Dahinter lauert die Angst - - und die verschiedenen Vermeidungsstrategien sind zwar mehr als verständlich, jedoch führen sie leider nicht zur (Er)Lösung. Ja, das Leben setzt nach. Bringt noch mehr Nach-Druck hinter die bereits gegebenen Botschaften - wer kennt das nicht ??

Angst kann nur im Dunkel existieren. Sie sitzt uns im Nacken und lauert. Wenn wir uns umdrehen, den 1000 Watt-Scheinwerfer darauf richten und die Angst ansehen, verschwindet sie. Deshalb: Trau Dich ! KV

Digital Detox

"Digital Detox" als Angebot
- Wenn das Smartphone im Urlaub aus bleibt
Für viele ist es nicht einfach das Smartphone im Urlaub auszuschalten. Reiseveranstalter werben daher mit "Digital Detox" - einer digitalen Entgiftung, damit sich der Urlauber so richtig entspannen kann. …“
Quelle n-tv.de; 08.01.2018

Medienabstinenz als Urlaubsprodukt !?! Was bedeutet es eigentlich, wenn wir immer mehr von Medien vereinnahmt werden? Wenn wir ständig mit „Impulsen“ geflutet … vielleicht sogar überschwemmt werden? Und wenn das „Zerstreuungsgeschäft“ an Stelle von Erkenntnisstreben und Wahrnehmungsanstrengungen tritt?

Immer mehr erleben wir, dass beim Essen gehen oder sonstigen geselligen Beisammensein das „Smartphone“ auf dem Tisch liegt und mehr und mehr die Aufmerksamkeit bindet. Man spricht miteinander … es kommt eine Message hinein … und ... ??? Aufmerksamkeit wird geteilt und somit auch die Wahrnehmungsenergie für sein Gegenüber verringert. Ja, der Gesprächspartner gibt dieser Nachricht einen Teil seiner Aufmerksamkeitsenergie. Zerstreuung ist mehr und mehr die Folge!!! Die Gespräche werden sprunghafter – und bleiben somit an der Oberfläche. Das eigentliche, tiefere Eindringen in den so notwendigen Raum der (Selbst-)Erkenntnis bleibt zumeist aus.

Flüchtige Nachrichten wie auch bedeutungslose Wissensfragmente – Nachrichten ohne echten persönlichen Bezug vernebeln den gemeinsamen Blick für das Wesentliche in der jeweiligen Beziehung. Der nährende menschlich- emotionale Kontakt bleibt Stück und Stück auf der „Smartphone-Strecke“. Wir sind dann zwar „digital online“, aber beziehungstechnisch-emotional offline.

Hier kann „Digital Detox“ sicher mehr als hilfreich sein – aber nicht nur im Urlaub. … Sich wieder auf das Wesentliche fokussieren – abseits der Unterhaltung und Zerstreuung. o.b.

Liebe ist ...!

Bestellungen ans Universum - Lebens-Entwicklung

Das "LEBEN" liefert uns nicht das was wir wünschen, sondern jene Ereignisse / Beziehungen, die wir brauchen, um emotional erwachsen zu werden. Damit ist das Leben ein ganz besonderer Versandhandel. Es weiss schon vorher, was wir dringend NOeTig haben. Einfach: "Not wendend"! ... aber wir können jederzeit uns dagegen wehren - und erleben dann wie das Problem zum Problem wird. :))))) o.b.

Ergänzung zum Blog vom 8.12.

In der Tiefe ist der partnerschaftliche Sex sowieso eine Art von Ritual. In diesem Ritual versichert sich das Paar gegenseitig nonverbal, daß die ursprünglich getroffene Vereinbarung/eingegangene Versprechung noch gültig ist. " JA, wir sind noch ein Paar und unsere Vereinbarung hat Bestand ! "

Wenn man sich dessen stets bewusst ist (anstatt vielleicht Sex als lästige Pflichtübung zu betrachten) geht man ganz anders an diesen Akt heran. Er verliert das Profane und wird zu einem Bindungsritual an dem beide beteiligt und interessiert sind ... :-) KV

Mehr Qualität im Leben und in der Liebe

Rituale statt Routine
Routine schläfert uns zuweilen ein. Wir absolvieren das Gewohnte – und das Er-Leben bleibt auf der Strecke. Funktion statt Erlebnisqualität! Selbst in der Sexualität, die - wenn gelungen - Körper, Geist und Seele wieder in Balance bringt, kann Routine zum Lustkiller werden. Hier können wir mit Ritualen einen kontinuierlich „frischen“ Impuls setzen, der uns weckt und belebt.

Das Ritual gibt grundsätzlich einer Handlung eine „geWICHTIGe“ Bedeutung (Aufmerksamkeitsenergie) und löst das Profane dadurch auf. Das Ritual schafft einen Rahmen für das Erleben. Verbinden wir also unsere Sexualität mit einem entsprechenden Rahmen - … vielleicht sogar mit einer gewissen Feierlichkeit, dann heben wir das Reiz- und Lustpotenzial bedeutsam an. Jetzt „feiern“ wir unsere körperliche Liebe (!!!) und lassen vielleicht den profanen „Entspannungssex“ hinter uns. Sexualität wird so zu einer Kunst der körperlichen Form der Liebe. Natürlich nicht immer - ... aber durch die festgelegten „Ritualtage/-Stunden“ immer öfters.

Und für die ganz kritischen Geister: Das Ritual schafft den formellen Rahmen, legt Spiel-Regeln für das Miteinander fest (Schutz vor unliebsamen Überraschungen) und bestimmt die Zeit – aber bestimmt nicht den Inhalt, sonst wird es ja wieder langweilige Routine ;))). o.b.