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Blog

"Es gibt drei Gruppen von Menschen : Solche, die sehen, solche, die sehen, wenn man es ihnen zeigt und solche, die nicht sehen!" Leonardo Da Vinci (1452-1519)


Orientierungslosigkeit

Letzte Woche sind wir aus einem Thailand-Urlaub zurück gekommen. Wer uns schon länger kennt weiß, daß wir schon sehr häufig das Land bereist haben und auch mal für 1 Jahr dort gewohnt haben - somit uns die thailändische Kultur mittlerweile ziemlich vertraut ist.

... na ja, vielleicht sollte ich doch lieber sagen "vertraut war ..." - - denn hier hat sich seit unserem letzten Aufenthalt vor 4 Jahren doch etwas Erschreckendes verändert !!

Früher war es thai-typisch, sich untereinander stets in kleinen Grüppchen aufzuhalten und miteinander zu "tönen" (das ist eine Art Sprech-Gesang und alles Gesagte wird quasi aufgefangen und zurück-getönt). Die Menschen waren ständig in persönlichem Kontakt miteinander, wirkten entspannt, fröhlich und aufgeschlossen. Sicherlich mag sich das auch in sehr ländlichen Gegenden noch so zutragen - wir waren dieses Mal in Hua Hin, einem größeren Badeort, an dem der Fort-Schritt schon seine Spuren hinterlassen hat.

Denn hier hat das Smart-Phone seinen absoluten Siegeszug errungen. Und wirklich JEDE/R (im Gegensatz zu den europäischen Gästen, die hier [noch] weit weniger infiziert waren) war mit seinem kleinen Zugang zum Kollektiv beschäftigt. Allein. Für sich. Selbst in Gruppen wurde nicht mehr miteinander kommuniziert, jeder war für sich isoliert, wirkte kalt, unpersönlich und keine Spur mehr von fröhlich (außer "natürlich" gestellt, zum posen vor der Kamera .. uaaah)...

Als Steigerung war die technische Ausstattung mit einem riesigen Selfie-Stick obligatorisch. Die Frauen (und auch ein paar Männer, aber erheblich weniger) waren tagfüllend damit beschäftigt, sich selbst und gegenseitig zu photografieren. Zwischen drin Styling-Wechsel, frische Schminke und weiter ging es. Von extrem operierten Gesichtern ganz zu schweigen (ich glaube, das nennt man Schönheits-Operation... muss sich um Etiketten-Schwindel handeln, es sah grauenvoll aus :-0 ) ...

Noch nie konnte ich kollektiven Narzissmus in solcher Reinform erleben. Und gleichzeit die komplette Orientierungslosigkeit, wenn Sippen-Wesen aus der Anbindung heraus fallen. Ob diese Entwicklung noch aufzuhalten ist ??? Schöne neue Welt ... :-// KV

"Der Richtige"

Viele Menschen sind auf der Suche nach "DEM/DER RICHTIGEN" Partner/in. ... und verzweifeln dabei.

Dabei stimmt bei diesem Ansatz die Denkrichtung nicht. Geht er doch davon aus, daß - unabhängig von mir - dort "draussen" der oder die Richtige rumspringt und ich muss ihn oder sie nur entdecken. Das ist der Erlösungsgedanke (Sie kennen das aus den Märchen: Der tolle Prinz auf dem tollen Pferd mit dem tollen Schloss und so ... ;-) ...

Da man sich das Leben wie eine Projektionsleinwand vorstellen kann (quasi ein 360 Grad-Feel-around-Kino) und ICH der Projektor bin, werfe ich quasi meinen Inneren Film auf die Leinwand des Lebens und somit kann mir aus dem Außen auch nur das begegnen, was in mir ist.

Drehen wir also das Ganze mal um. In mir existiert eine Anima und ein Animus, d.h. ein Innerer weiblicher Anteil und ein Innerer männlicher Anteil. Diese Anteile wollen gesehen und miteinander in Harmonie gebracht werden. Habe ich z.B. in mir Geringschätzung des Männlichen --> was begegnet mir dann wohl im Außen ??? Na, ganz sicher kein erlöster Mann :-0 !! Folglich muss ich ZUERST in mir selbst geklärt und ausgesöhnt sein (insbesondere wichtig nach schweren Trennungen !), bevor ich "das Richtige" an meine Leinwand projezieren kann. Zumindest etwas, womit ich in Frieden bin, - denn EIGENtlich kriege ich ja immer "das Richtige"... auch wenn es mir oft nicht schmeckt, was ich da er-fahre :-/// KV

Denk Dir nichts dabei!

AUTONOMIE

Die Aufklärung schenkte den Menschen die Meinungsfreiheit und Mündigkeit und forderte sie auf: Wage zu denken!!!
Heute haben wir eine neue beglückende Stufe erreicht! Denn nach dem betreuten Wohnen - kommt jetzt immer mehr das "BETREUTE DENKEN" in Mode. Umfassende Meinungszensur hilft uns "richtig" zu denken und politisch korrekt zu sprechen. Schöne neue Welt ;)))) ... . Sicher werden bald echte Wahrheitsministerien und eine Gesinnungspo..lizei entstehen und uns hilfreich unterstützen, dass wir keine Meinungsverbrechen begehen. DANKE DANKE DANKE :((( o.b.

nur in Freiheit kann der Mensch Mensch sein

Aggression und Wut - eine natürliche, biologische Kraft
Aggression und Wut werden aktuell immer als negativ „gemarkert“ – und so entsteht in unseren Köpfen ein abwertendes Bild von Menschen (Mem), die „aggressiv oder sogar wütend“ sind. Nur ist diese mediale Indoktrination mehr als hinterlistig. Warum ??? Nun ja, Aggression ist erst einmal eine Grundkraft des Menschen, ein biologisch, sinnvolle Energie, um sich und seine Bedürfnisse zu leben bzw. deren Realisierung aktiv in Angriff zu nehmen. Ohne diese innere Kraft würden wir in tiefer Depression versteinern (Depression = mich bewegt nichts mehr!).

Selbstverständlich ist die Form der Aggression entscheidend ;))) … und wenn sie in „Gewalt“ abgleitet, dann ist sie nicht mehr konstruktiv (i.S. v. biophil) sondern destruktiv. Jedoch, was bleibt einem Menschen natürlicherweise über, wenn er immer mehr erlebt, dass er „ohnmächtiger“ gegenüber der Gewalt von anderen wird; wie z.B.: Geräten / Systemen, die immer und immer wieder mit „Zugriff verweigert“ reagieren (Handy; Tablet und CO L), politische Versprechen, die nach der Wahl offensichtlich nur „Versprechen“ sind, Gesinnungs- und Meinungs(t)error seitens NGO´s und anderen politischen Institutionen. … Jetzt bildet das Gefühl der Ohnmacht und der Wunsch nach „Gerechtigkeit und Anerkennung seiner Bedürfnisse“ einen Katalysator für die Aggression. Nun entsteht u.a. „Wut“ … - d.h. die Kräfte bäumen sich auf und werden massiver.

Jetzt haben wir auf politischer Ebene jenen Menschen, den man gerne abwertend als „Wutbürger“ bezeichnet (Schublade auf und ... :( ). … Auahhhh!!!!) – vielleicht wird hierbei verständlich, dass durch Unterdrückung einer entlastenden Meinungsvielfalt (Psychohygiene) zwangsläufig Wut und Depression entstehen müssen (eine listige Strategie - und Schelm, der Böses dabei vermutet).
Nehme ich Dir oder mir die Möglichkeit zum freien, sprachlichen Selbstausdruck der eigenen Bedürfnisse, dann ist der feurige Cocktail zubereitet. Noch mehr Kontrolle und Zensur führen dann über kurz oder lang zum Wechsel von Depression und Wutausbrüchen. … und zuweilen wird daraus leider auch blinder Hass.

Also verwechseln wir beim Betrachten der aktuellen Situation nicht Ursache und Wirkung, denn „Wut- und Hassaufbau“ scheinen ein beliebtes Spiel unserer aktuellen Zeit zu sein. Hierin liegt auch die Wurzel für den eklatanten, gesellschaftlichen Anstieg von Depressionen und "Wutausbrüchen".

So lange maßgebliche Re-gier-ende sich als bigotte Meinungswächtern aufspielen und nicht dem Satze "Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst." folgen, so lange wird der individuelle und kollektive Druck steigen. Und die Folgen sind klar! … Ergo: Bemühen wir uns „handlungsfähig“ (abseits der Ohnmachtsgefühle) zu bleiben und als homo sapiens sapiens gefühlvoll und doch vernüftig biophil zu handeln. Was zuweilen auch bedeutet, sich rechtzeitig eine „neue ökologische Nische“ (national, beruflich, partnerschaftlich etc.) zu suchen. o.b.

Gewissenberuhigung - Programmierung der Massen

Politik und Propaganda - Warum glauben wir gerne so offensichtliche Lügen?

Die Staatsmänner (*) werden billige Lügen erfinden und der Nation, die angegriffen wird, die Schuld geben,
und jedermann wird über solche das Gewissen beschwichtigende Fälschungen erfreut sein, und er wird sie eifrig lernen und es ablehnen, irgendwelche Gegenargumente zu prüfen. Mark Twain
Erst wenn die Mutigen klug und die Klugen mutig geworden sind, wird das zu spüren sein, was irrtümlicherweise schon oft festgestellt wurde: ein Fortschritt der Menschheit. Erich Kästner

P.S.: alle, ob ost, west, nord, süd, unten, oben, klein, groß, bunt, ...

Frage: Wie schafft man es ...

... krank zu werden ? Antwort: Leben Sie einfach ganz "normal". [Achtung Satire]

Lassen Sie sich in der Früh von einem nervtötenden Wecksignal in den Tag katapultieren, gefolgt vom morgendlichen Zähneputzritual mit fluoridierter Zahnpasta. Kurzer Smartphone-Check (oder kommt der schon vorher weil das Telefon am Bett lag ??). Nehmen Sie sich keine Zeit um mit Ihrer Partnerin/Ihrem Partner Zärtlichkeiten auszutauschen und für den Tag den notwendigen Kontakt herzustellen. Das leere Weizensemmelchen zum Frühstück (oder Frühstück gleich ganz ausfallen lassen) kombiniert mit dem Zeitdruck, rechtzeitig in der S-Bahn oder auf der Autobahn zu sein - - um rechtzeitig am Arbeitsplatz zu erscheinen, der Sie dann den Rest des Tages mit einer oftmals sinnentleerten Tätigkeit unter Beschlag nimmt. Kurze und knappe Mittagspause, um beim Döner/Pizza-Stand das Loch im Magen zu stopfen. Gehen Sie auf keinen Fall in eine Grünanlage oder sonstwo hin, wo es noch einen Rest von Natur geben sollte. Und ziehen Sie unter KEINEN Umständen mal Ihre Schuhe aus um im direkten Kontakt mit der Erde (Beton ist keine Erde !) Kraft zu tanken. Am Nachmittag Aufrechterhaltung des letzten Restes Wachheit durch Kaffeegenuss. Das ganze Geschehen passiert komplett unter WLAN Dauerbestrahlung/Elektrosmogeinfluss.

Auf dem Nachhauseweg noch schnell im Supermarkt einkaufen, möglichst frische Bio-Ware links liegen lassen. Am Besten Fertigprodukte kaufen, die gehen schneller... und mit Sugar-free-Softdrinks dann im Stehen zu Hause hinunterspülen. DANN - ENDLICH, so gegen 21 h, Sie haben alles erledigt - sinken Sie völlig erschöpft auf die Couch und schalten den Fernseher ein um Ihre Vor-Stellung von Welt zu aktualisieren (!!) Vielleicht schaffen Sie es noch, ein schönes Glas Rotwein zu trinken oder noch etwas zu knabbern (Schoki, Chips oder so was Verführerisches) bevor es Sie hinwegrafft. Schlafen Sie auf dem Sofa so lange, bis Sie von alleine wieder aufwachen und schleppen Sie sich dann ins Bett (welches in einem nicht gut abgedunkelten Schlafzimmer steht. Wer braucht schon Melantonin ?). Halt, Smartphone nicht vergessen und in Kopfnähe parken - es könnte ja ansonsten sein, daß Sie den letzten Post eines Ihrer Whats-App-Gruppen verpassen....

Nein - ich meine nicht Sie. Ist ja auch nur Satire :-) KV

Erleuchtung ;)

„Helleres Licht führt bei Schulkindern, gesunden Erwachsenen und Patienten mit Demenz im Frühstadium zu nachweislich besseren Denkleistungen. Welche Effekte jedoch wenig Licht erzeugt, haben Forscher der Michigan State University nun an Afrikanischen Grasratten untersucht.“ (Quelle: n-tv.de; Verdummung bei Ratten - Dämmerlicht könnte das Gehirn schädigen)

Die Bedeutung von Licht und Befindlichkeit - wie auch der Bezug zu psychischen Störungen – ist schon lange bekannt. … nur verdeutlicht dieser Ansatz noch mehr, wie wichtig „richtig“ helles Licht für uns sein kann. … aber wie steht es da mit den „reduzierten“ Sparlampen/LED-Lampen ??? Mit Lichtern, die dem Auge Helligkeit vortäuschen, aber viele Frequenzen des echten Lichtes gar nicht besitzen. … und mit unserem mehr und mehr „gedämpften“ echten Licht in der Natur. Gefühlt haben die klare, hellen Sonnentage über das Jahr ziemlich deutlich abgenommen.

Genauso wie wir bei Nährstoffen zwischen wirksam und unwirksam bis schädlich unterscheiden, sollten wir der „richtigen Lichtnahrung“ in unserem täglichen Leben mehr und mehr Bedeutung geben (z.B. Echtlichtlampen am Arbeitsplatz UND Sonnenlicht im „outdoor“-Bereich genießen). o.b. :)))

P.S.: Vielleicht sollten wir einmal mehr die möglicherweise noch tiefere Bedeutung der Sprüche "Jemanden hinter´s Licht führen!" oder "... über einen Sachverhalt im Dunklen lassen!"betrachten, wenn man uns immer mehr "EU-kratische Sparlichter aufdrückt". ... Der Schein trügt!!! - Richtiges Licht ist ein Lebens-Mittel!

Die Macht der Worte

"Das Mem (Neutrum; Plural: Meme) ist Gegenstand der Memtheorie und bezeichnet einen einzelnen Bewusstseinsinhalt, zum Beispiel einen Gedanken. Es kann durch Kommunikation weitergegeben und damit vervielfältigt werden und wird so soziokulturell auf ähnliche Weise vererbbar, wie Gene auf biologischem Wege vererbbar sind. ..." [Quelle: wikipedia.de]

Die Macht der Worte und Unterdrückung unseres gesunden, kritischen Denkens

Aktuell finden wir sehr viele Begriffe, die scheinbar verständlich sind, jedoch bei genauer Betrachtung unklare Worthülsen bilden. Im ersten Moment scheinen die Worte, wie z.B. R. eichsbürger, G. utmensch, W. utbürger, N. azi, F. aschisten, R. echtspopulisten, etc., etwas Konkretes/Genaues zu bezeichnen, aber bei genauer Betrachtung verschwimmen klare Grenzen bzw. Definitionen . … aber diese "Meme (s.o.)" eigenen sich hervorragend, um als fülliger Platzhalter das kritische Hinterfragen zu blockieren.

Denn diese „Etiketten“ füllen den Denkraum aus und unterfliegen den kritischen Verstand, um uns emotional aufzuladen und zu polarisieren (i.S. eines Reizwortes). Jetzt hat man uns in eine Dogma-Falle gelockt und uns zu Opfern (?), der gezielten Manipulation gemacht (?). Wagen wir doch erwachsen und erwacht zu denken; d.h. zu prüfen, wie Argumente und Aussagen auf ihren Sinn hin – unabhängig vom etikettierten Personenkreis.

Eine Aussage sollte für sich allein Bestand haben - egal von wem sie kommt. … oder ist Ihnen bei medizinischer Hilfe und der Kauf einer Semmel wichtig, welcher Etikettengruppe der Mediziner oder Bäcker angehört ?!? In der Medizin ist die Lösung ganz einfach: Wer heilt hat Recht ;))) !!! … und bei den Semmeln möge Geschmack, Preis und Qualität eine Rolle spielen.

Lassen wir uns nicht in Gruppen (zer)teilen, damit andere uns besser manipulieren und beherrschen können. Sonst gelingt die alte Machtstrategie wieder: Teile und herrsche! ... und die modernen Wächter der politisch korrekten Worte ersticken die Meinungsfreiheit mit Ihren Nebelbomben mehr und mehr. Diese Tugendwächter sind selbst hingegen in Ihrer Sprache jedoch häufig abseits der politisch-korrekten Rede. ... Bigotterie?!?! ... o.b.

Sich etwas (zu)trauen

Wenn wir an wirklich wichtige Themen stossen, werden wir meist vom Leben darauf hingewiesen. Unangenehme Begegnungen, überraschende Kündigungen oder Beziehungsabbrüche, Unfälle, Krankheiten .... die Liste der möglichen Hinweise ist lang.

Oft fangen wir dann an zu kneifen. Versuchen zu umschiffen/verdrängen/vermeiden, zu intellektualisieren, zu rationalieren, versuchen es auf andere zu schieben, schneiden uns von unserem größten Wahrnehmungsorgan - unseren Gefühlen - ab ... und und und.

Dahinter lauert die Angst - - und die verschiedenen Vermeidungsstrategien sind zwar mehr als verständlich, jedoch führen sie leider nicht zur (Er)Lösung. Ja, das Leben setzt nach. Bringt noch mehr Nach-Druck hinter die bereits gegebenen Botschaften - wer kennt das nicht ??

Angst kann nur im Dunkel existieren. Sie sitzt uns im Nacken und lauert. Wenn wir uns umdrehen, den 1000 Watt-Scheinwerfer darauf richten und die Angst ansehen, verschwindet sie. Deshalb: Trau Dich ! KV

Digital Detox

"Digital Detox" als Angebot
- Wenn das Smartphone im Urlaub aus bleibt
Für viele ist es nicht einfach das Smartphone im Urlaub auszuschalten. Reiseveranstalter werben daher mit "Digital Detox" - einer digitalen Entgiftung, damit sich der Urlauber so richtig entspannen kann. …“
Quelle n-tv.de; 08.01.2018

Medienabstinenz als Urlaubsprodukt !?! Was bedeutet es eigentlich, wenn wir immer mehr von Medien vereinnahmt werden? Wenn wir ständig mit „Impulsen“ geflutet … vielleicht sogar überschwemmt werden? Und wenn das „Zerstreuungsgeschäft“ an Stelle von Erkenntnisstreben und Wahrnehmungsanstrengungen tritt?

Immer mehr erleben wir, dass beim Essen gehen oder sonstigen geselligen Beisammensein das „Smartphone“ auf dem Tisch liegt und mehr und mehr die Aufmerksamkeit bindet. Man spricht miteinander … es kommt eine Message hinein … und ... ??? Aufmerksamkeit wird geteilt und somit auch die Wahrnehmungsenergie für sein Gegenüber verringert. Ja, der Gesprächspartner gibt dieser Nachricht einen Teil seiner Aufmerksamkeitsenergie. Zerstreuung ist mehr und mehr die Folge!!! Die Gespräche werden sprunghafter – und bleiben somit an der Oberfläche. Das eigentliche, tiefere Eindringen in den so notwendigen Raum der (Selbst-)Erkenntnis bleibt zumeist aus.

Flüchtige Nachrichten wie auch bedeutungslose Wissensfragmente – Nachrichten ohne echten persönlichen Bezug vernebeln den gemeinsamen Blick für das Wesentliche in der jeweiligen Beziehung. Der nährende menschlich- emotionale Kontakt bleibt Stück und Stück auf der „Smartphone-Strecke“. Wir sind dann zwar „digital online“, aber beziehungstechnisch-emotional offline.

Hier kann „Digital Detox“ sicher mehr als hilfreich sein – aber nicht nur im Urlaub. … Sich wieder auf das Wesentliche fokussieren – abseits der Unterhaltung und Zerstreuung. o.b.

Liebe ist ...!

Bestellungen ans Universum - Lebens-Entwicklung

Das "LEBEN" liefert uns nicht das was wir wünschen, sondern jene Ereignisse / Beziehungen, die wir brauchen, um emotional erwachsen zu werden. Damit ist das Leben ein ganz besonderer Versandhandel. Es weiss schon vorher, was wir dringend NOeTig haben. Einfach: "Not wendend"! ... aber wir können jederzeit uns dagegen wehren - und erleben dann wie das Problem zum Problem wird. :))))) o.b.

Ergänzung zum Blog vom 8.12.

In der Tiefe ist der partnerschaftliche Sex sowieso eine Art von Ritual. In diesem Ritual versichert sich das Paar gegenseitig nonverbal, daß die ursprünglich getroffene Vereinbarung/eingegangene Versprechung noch gültig ist. " JA, wir sind noch ein Paar und unsere Vereinbarung hat Bestand ! "

Wenn man sich dessen stets bewusst ist (anstatt vielleicht Sex als lästige Pflichtübung zu betrachten) geht man ganz anders an diesen Akt heran. Er verliert das Profane und wird zu einem Bindungsritual an dem beide beteiligt und interessiert sind ... :-) KV

Mehr Qualität im Leben und in der Liebe

Rituale statt Routine
Routine schläfert uns zuweilen ein. Wir absolvieren das Gewohnte – und das Er-Leben bleibt auf der Strecke. Funktion statt Erlebnisqualität! Selbst in der Sexualität, die - wenn gelungen - Körper, Geist und Seele wieder in Balance bringt, kann Routine zum Lustkiller werden. Hier können wir mit Ritualen einen kontinuierlich „frischen“ Impuls setzen, der uns weckt und belebt.

Das Ritual gibt grundsätzlich einer Handlung eine „geWICHTIGe“ Bedeutung (Aufmerksamkeitsenergie) und löst das Profane dadurch auf. Das Ritual schafft einen Rahmen für das Erleben. Verbinden wir also unsere Sexualität mit einem entsprechenden Rahmen - … vielleicht sogar mit einer gewissen Feierlichkeit, dann heben wir das Reiz- und Lustpotenzial bedeutsam an. Jetzt „feiern“ wir unsere körperliche Liebe (!!!) und lassen vielleicht den profanen „Entspannungssex“ hinter uns. Sexualität wird so zu einer Kunst der körperlichen Form der Liebe. Natürlich nicht immer - ... aber durch die festgelegten „Ritualtage/-Stunden“ immer öfters.

Und für die ganz kritischen Geister: Das Ritual schafft den formellen Rahmen, legt Spiel-Regeln für das Miteinander fest (Schutz vor unliebsamen Überraschungen) und bestimmt die Zeit – aber bestimmt nicht den Inhalt, sonst wird es ja wieder langweilige Routine ;))). o.b.